Alle wollen den Master, keiner macht den Meister
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Chief Recruiter

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8. Dezember 2025

•

1 Min. Lesezeit

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Teil von Recruiting Daten & Statistiken für Schweizer KMU: Der umfassende Leitfaden | heyFinn

Alle wollen den Master, keiner macht den Meister

Die neueste Statistik aus dem Kanton Zürich enthüllt die wahre Ursache des Fachkräftemangels: Es fehlen nicht die Lehrlinge – es fehlen die Chefs auf der Baustelle.

Suchen Sie vergeblich nach einem Bauleiter, einem Chef-Monteur oder einem Leiter Pflege? Sie sind nicht allein. Ein tiefer Blick in die Bildungsdaten des Kantons Zürich (2000–2023) zeigt: Wir steuern auf eine massive Lücke im mittleren Kader zu.

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Die Schere öffnet sich: +104% vs +34%

Im Jahr 2000 war das Verhältnis noch gesund: Auf zwei Studierende (Uni/FH) kam etwa eine Person in der Höheren Berufsbildung (HBB). Heute sieht das anders aus. Während die Zahl der Studierenden um satte 104% explodiert ist (auf über 37'000), wuchs die Höhere Berufsbildung nur moderat um 34%. Das Resultat: Das 'praktische Kader' wird zur Mangelware.

Wachstum Bildungsabschlüsse (2000-2023)

Universität / FH

  • Wachstum: +104.2%
  • Fokus: Theoretisches Kader
  • Trend: Massen-Studium

Höhere Berufsbildung (Meister)

  • Wachstum: +34.3%
  • Fokus: Praktisches Kader
  • Trend: Nischen-Elite

Die Konsequenz für KMUs

Der Markt liefert Ihnen diese Profile nicht mehr 'frei Haus'. Wenn Sie Führungskräfte mit Bodenhaftung brauchen, haben Sie zwei Optionen: Entweder Sie zahlen massive Gehälter, um die wenigen Meister abzuwerben, oder Sie müssen Ihre eigenen Lehrlinge gezielt fördern und die Weiterbildung finanzieren.

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