Trübe Aussichten für die Grossen, Lichtblick für KMUs
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Chief Recruiter

•

18. Dezember 2025

•

2 Min. Lesezeit

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Teil von Recruiting Daten & Statistiken für Schweizer KMU: Der umfassende Leitfaden | heyFinn

Trübe Aussichten für die Grossen, Lichtblick für KMUs

Die neueste KOF-Prognose vom 15. Dezember dämpft die Erwartungen für die Schweizer Wirtschaft. Doch wer genau hinschaut, erkennt: Die Schwäche der Export-Industrie könnte die Lösung für Ihren Fachkräftemangel sein.

«Trotz Handelsdeal trübe Aussichten» – so titelt die KOF ETH Zürich in ihrer neulich veröffentlichten Winterprognose. Auf den ersten Blick eine schlechte Nachricht. Doch für lokale Gewerbetreibende und Dienstleister erzählt der Datensatz eine ganz andere Geschichte: Die des robusten Binnenmarktes.

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Der Riss durch die Wirtschaft

Die Prognose zeigt eine gespaltene Wirtschaft. Während die exportorientierte Industrie unter einem schwierigen internationalen Umfeld leidet, bleibt der private Konsum eine verlässliche Stütze. Die KOF-Daten prognostizieren für den privaten Konsum weiterhin Wachstum bis ins Jahr 2027. Das bedeutet: Herr und Frau Schweizer geben weiterhin Geld aus – für Renovierungen, Restaurantbesuche und Dienstleistungen.

Gewinner & Verlierer 2025

Export & Industrie

  • Leidet unter Weltwirtschaft
  • Wachstum unter Potenzial
  • Einstellungsstopps wahrscheinlich

Binnenmarkt (KMU)

  • Gestützt durch Konsum
  • Auftragsbücher stabil
  • Bedarf an Fachkräften

Die 'Hidden' Recruiting-Chance

Wenn die Grossindustrie bremst, passiert auf dem Arbeitsmarkt etwas Spannendes: Die Wechselbereitschaft steigt. Fachkräfte (Logistiker, Elektriker, Kaufleute), die jahrelang in sicheren Industrie-Konzernen gebunden waren, spüren die Unsicherheit. Das ist Ihr Moment. Ein lokales KMU mit stabilen Aufträgen wird plötzlich zum attraktiven 'sicheren Hafen'.

US-Zölle: Ein Detail mit Wirkung

Ein spannendes Detail aus dem Bericht: Die Schweiz konnte die US-Zölle von 39% auf 15% senken. Das verhindert den kompletten Absturz der Exportindustrie, reicht aber nicht für einen Boom. Wir befinden uns in einer 'Seitwärtsbewegung'. Für Ihr Recruiting bedeutet das: Weniger aggressives Abwerben durch die Grossen, mehr Luft für Sie.

In einer boomenden Wirtschaft kämpfen alle um dieselben Köpfe. In einer abkühlenden Wirtschaft gewinnt der, der als Erster einstellt.

Wie Sie die 'Wechsler' jetzt abholen

Nutzen Sie diese makroökonomische Pause. Bewerben Sie Ihre Stellen gezielt bei Quereinsteigern aus der Industrie. Punkten Sie in Ihren Stelleninseraten nicht mit 'internationalem Flair' (das ist gerade unsicher), sondern mit 'lokaler Stabilität' und 'familiärem Umfeld'. Genau das suchen Arbeitnehmer jetzt.

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