Mythos entlarvt: Warum ausländische Manager teurer sind als Schweizer
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Chief Recruiter

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12. Dezember 2025

•

1 Min. Lesezeit

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Teil von Recruiting Daten & Statistiken für Schweizer KMU: Der umfassende Leitfaden | heyFinn

Mythos entlarvt: Warum ausländische Manager teurer sind als Schweizer

Wer glaubt, Fachkräfte aus dem Ausland seien eine 'Budget-Lösung' für Führungspositionen, irrt gewaltig. Die Statistik 2024 zeigt: Der 'Import' von Chefs kostet Premium-Preise.

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, man könne den Fachkräftemangel durch 'günstigere' Talente aus dem Ausland lösen. Für die Teppich-Etage stimmt das Gegenteil: Wer Top-Kader importiert, zahlt drauf.

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Der 1'000-Franken-Aufschlag

Die Lohnstrukturerhebung 2024 des BFS liefert eine faustdicke Überraschung. Während Schweizer im oberen Kader (Stufe 1+2) im Median 10'989 CHF verdienen, liegen ausländische Führungskräfte bei satten 12'007 CHF. Das ist ein Unterschied von über 1'000 Franken pro Monat zugunsten der Ausländer.

Warum ist das so?

Schweizer Unternehmen holen Führungskräfte oft nur dann aus dem Ausland, wenn sie die Skills im Inland absolut nicht finden (Spezialisierung). Diese Knappheit treibt den Preis. Dazu kommen Relocation-Pakete und der Wettbewerb um globale Talente. Ein 'Expat' ist heute kein Gastarbeiter, sondern ein hochbezahlter Spezialist.

Kader-Löhne 2024 (Median)

Schweizer Kader

  • 10'989 CHF / Monat
  • Oft intern entwickelt
  • Lokales Netzwerk

Ausländisches Kader

  • 12'007 CHF / Monat
  • Oft extern geholt (Headhunter)
  • Spezial-Skills

Strategie für KMU: Selber ziehen statt teuer kaufen

Für KMUs heisst das: Der externe Active Sourcing Markt für Kader ist überhitzt. Die wirtschaftlichere Strategie ist oft die interne Entwicklung. Investieren Sie in Ihre bestehenden Mitarbeiter und bieten Sie Benefits, um sie zu halten, statt teure 'Söldner' zu importieren.

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