
Finn
Chief Recruiter
2. Dezember 2025
•4 Min. Lesezeit
Teil von heyFinn vs. Alternativen: Vergleiche für Schweizer KMU
Jobbörsen Schweiz 2026: Was kostet was, wo finden Sie Fachkräfte
JobCloud, Indeed, LinkedIn, Google Jobs im Vergleich. Plus: Warum 80% der Fachkräfte nie auf jobs.ch landen — und was Sie dagegen tun können.
Letzte Aktualisierung: 2026-02-16 — Wer 2026 in der Schweiz rekrutiert, hat die Qual der Wahl: jobs.ch mit 2.9 Mio. Visits pro Monat, Indeed mit globalem Algorithmus, LinkedIn für White-Collar, Google Jobs als Meta-Aggregator. Doch die meisten KMU übersehen: 80% der Fachkräfte suchen nicht aktiv — sie scrollen Instagram. Dieser Überblick zeigt, was die grossen Plattformen kosten, für wen sie passen, und wo Social Recruiting ins Spiel kommt.
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Jetzt startenDie Schweizer Job-Landschaft 2026: JobCloud dominiert, aber nicht allein
JobCloud (jobs.ch + jobup.ch) ist der unangefochtene Platzhirsch: 2.9 Mio. Besucher/Monat auf jobs.ch, 1.3 Mio. auf jobup.ch, zusammen über 110'000 Live-Inserate. Dahinter: Indeed (globaler Traffic-Riese mit CPC-Modell), LinkedIn (White-Collar-Goldstandard, über 1 Mrd. Mitglieder weltweit), und Google Jobs (kein eigenes Portal, sondern Aggregator, der organisch indexiert). Das Problem: Alle diese Plattformen fischen im selben Teich — aktive Stellensuchende (ca. 20% des Marktes). Die anderen 80%? Nicht arbeitslos, nicht aktiv suchend, aber wechselwillig. Die erreichen Sie nur mit Push-Kanälen (Social Ads).
Die grossen Player im Detail — Kosten, Reichweite, Zielgruppe
- jobs.ch (JobCloud) — CHF 290–1'490 pro Inserat (30 Tage), Free-Option für nicht-dringende Stellen. Enorme Reichweite, aber hoher Streuverlust bei Fachkräftemangel. Zielgruppe: Aktive Sucher, alle Branchen. Top für Standard-Profile (Admin, Verkauf), weniger effektiv für rare Skills (CNC-Fräser, Pflegefachpersonen).
- jobup.ch (JobCloud Romandie) — Gleiche Preise, 1.3 Mio. Visits, über 150'000 CVs in der Datenbank (Zugriff ab CHF 420, bis zu 400 CVs/Tag). Ideal für Westschweizer Regionen.
- Indeed Schweiz — Pay-per-Click (CPC, flexibel), aggregiert auch Ihre Google-Jobs-Inserate. Vorteil: Budget-Kontrolle. Nachteil: Qualität schwankt, viele Klicks von Bots oder Unqualifizierten. Zielgruppe: Alle, aber besonders Volumen-Hiring.
- LinkedIn — Kostenpflichtige Job Slots (Preise variieren), Recruiter-Abo für Active Sourcing deutlich teurer. Goldstandard für IT, Management, Finanz. Für Handwerk, Gastronomie, Pflege in der Schweiz oft Fehlinvestition — diese Zielgruppen sind auf LinkedIn kaum aktiv.
- Google Jobs — Kein Direktkauf, sondern organische Indexierung (kostenlos, wenn Ihre Karriereseite strukturierte Daten hat). Wird von Indeed, jobs.ch & Co. gefüttert. Vorteil: Zusätzliche Sichtbarkeit ohne Extra-Kosten. Nachteil: Keine Kontrolle über Ranking.
Was die Zahlen nicht zeigen: 80% der Fachkräfte sind passiv
Hier der Knackpunkt: Jobbörsen (jobs.ch, Indeed, LinkedIn) sind Pull-Kanäle — Kandidaten müssen aktiv suchen. Das funktioniert für austauschbare Profile (Admin, Sachbearbeiter) oder in Krisen (hohe Arbeitslosigkeit). Aber 2026 herrscht Fachkräftemangel: Der beste CNC-Dreher, die erfahrene Pflegefachfrau, der Elektriker mit eidg. Fachausweis — die haben alle einen Job und browsen nicht jobs.ch. Die Lösung: Push-Marketing (Social Recruiting). Sie gehen dorthin, wo Ihre Zielgruppe scrollt (Instagram, Facebook), zeigen visuell, was Sie bieten (Teamfotos, kurze Videos, CHF-Range), und holen Bewerbungen ab, bevor die Person überhaupt an Jobwechsel dachte. Das ist das Modell von heyFinn: Software gratis, Sie zahlen nur Meta Ads (ab ca. CHF 5–10/Tag für lokale Kampagnen).
So wählen Sie den richtigen Mix 2026
- Basis: Eigene Karriereseite mit strukturierten Daten (Google Jobs indexiert kostenlos) — Pflicht.
- Pull (aktive Sucher): jobs.ch für breite Reichweite bei Standard-Profilen, Indeed für Budget-Flexibilität, LinkedIn nur für White-Collar. Budget: CHF 300–1'500 pro Stelle.
- Push (passive Kandidaten): Social Recruiting (heyFinn, Meta Ads) für Fachkräfte, Handwerk, Pflege, Gewerbe. Budget: CHF 150–500 für 2 Wochen Kampagne, volle Kontrolle.
- Nischen: Spezial-Portale (publicjobs.ch für öffentlicher Dienst, MedTalents für Gesundheit) nur als Ergänzung, nicht als Hauptstrategie.
- Faustregel: Wer nur auf einer Plattform inseriert, verliert. Der ideale Mix ist 50% Pull (jobs.ch/Indeed/LinkedIn) + 50% Push (Social Ads).
Praxisbeispiel: Wie eleva Elektro 16 Bewerbungen ohne Agentur erhielt
Ein KMU aus der Region Zürich suchte Elektriker (eidg. Fachausweis). Jobs.ch brachte 2 Bewerbungen in 30 Tagen (Kosten: CHF 890). Parallel testeten sie Social Recruiting über heyFinn: 14 Tage Meta Ads (Budget CHF 350), visuelles Inserat mit Teamfoto und CHF-Range. Resultat: 16 Bewerbungen, 3 Einladungen, 1 Einstellung. Total CHF 350 statt CHF 890, bessere Quote. Die ganze Story: Wie eleva Elektro 16 Bewerbungen ohne Agentur erhielt
So funktioniert heyFinn
Von der Stellenbeschreibung zur laufenden Social-Media-Kampagne – in wenigen Minuten statt Tagen.
Stelle hochladen oder einfügen
Sie kopieren Ihre Stellenbeschreibung als Text, PDF oder Link in heyFinn. Optional fügen Sie Logo oder Teamfoto hinzu.
KI erstellt Inserat & Bewerbungsseite
heyFinn analysiert die Angaben und erstellt ein mobiloptimiertes Inserat, eine Landingpage und 4–5 einfache Screening-Fragen.
Optionales Abo wählen – KI den Social Boost
Wenn Sie möchten, wählen Sie ein heyFinn-Abo mit inkludiertem Anzeigenbudget. Die KI übernimmt Zielgruppen, Varianten und Aussteuerung auf Facebook & Instagram.
Bewerbungen im Dashboard bearbeiten
Alle Bewerbungen landen strukturiert im Dashboard – inklusive Antworten auf Screening-Fragen und optionaler CV-Analyse.
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Kostenloses Inserat erstellen & Reichweite prüfenTipp für KMU: Viele Unternehmen generieren mit automatisierten Kampagnen und Social Boost schnell passende Bewerbungen.